Angela Merkel wirbt im kohlesüchtigen Südafrika für erneuerbare Energien

Bundeskanzlerin Merkel traf sich mit dem südafrikanischen Präsidenten, um zu erörtern, wie sein Land zur Bekämpfung des Klimawandels auf erneuerbare Energien umsteigen kann. Das Paar diskutiert auch den Krieg in Libyen und Unternehmensinvestitionen in Südafrika.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Donnerstag mit dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa über Handel, Klimawandel und den Krieg in Libyen gesprochen. Die Gespräche am Donnerstag konzentrierten sich darauf, wie Südafrika, ein Land, das weitgehend von Kohle abhängig ist, auf erneuerbare Energien umsteigen kann. Laut Ramaphosa hofft Südafrika, aus den Erfahrungen Deutschlands im Umgang mit dem Klimawandel zu lernen. “Wir hatten wirklich umfangreiche und sehr informative Diskussionen über Energie, und die Kanzlerin konnte die deutschen Erfahrungen darüber teilen, wie sie von Kohlekraftwerken weggezogen und zu erneuerbaren Energien gekommen sind”, sagte Ramaphosa.
Kohlekraftwerke sind für die Erzeugung von 89% des südafrikanischen Stroms verantwortlich. Andererseits plant Deutschland, bis 2038 Kohlekraftwerke zu verschrotten. “Wir haben auch Hindernisse angesprochen, die damit zusammenhängen, wie man die traditionelle Energieerzeugung mit erneuerbaren Energien verbinden kann, und ich denke, wir sind uns sehr einig.”, sagte Merkel.

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