Deutscher katholischer Kardinal erzeugt Empörung wegen Nazivergleich

Ein Kardinal war verärgert, als er die in dieser Woche geführten deutschen Kirchenreformgespräche mit Hitlers Machtantritt verglich. Der Geistliche und andere Konservative behaupten, die Laiensynode könne die päpstliche Lehre untergraben.
Am Mittwoch war es empört, dass Kardinal Gerhard Ludwig Müller “Synodal Path”-Gespräche wie 1933 als “Selbstmordprozess” abgewiesen hatte. Die Gespräche zwischen deutschen Bischöfen und Laienkatholiken begannen letzte Woche in Frankfurt und sollten fortgesetzt werden -und-weg, seit Monaten.
Mit dem Synodenprozess soll ein seit langem schwelender Protest von Gruppen angegangen werden, zu denen auch der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) gehört. Es konzentriert sich auf weit verbreitete Aufrufe zur Beendigung des Zölibats, zur Schaffung von Diensten für Frauen, zur Diskussion über sexuelle Sitten und Skandale über den Missbrauch von Minderjährigen durch Priester. Die 230-köpfige katholische Konferenz, die am Samstag stattfand, bezeichnete Müller jedoch als “selbsternannte Versammlung, die weder von Gott noch von dem Volk, das sie vertreten soll, autorisiert ist”. Er warf den Teilnehmern vor, “die Verfassung der Kirche des göttlichen Rechts”, wie er es nannte, rückgängig machen zu wollen.
“Dies ist wie die Situation, als die Weimarer Verfassung durch das Ermächtigungsgesetz aufgehoben wurde”, hatte Müller am Montag dem kanadischen Portal LifeSiteNews mit Verweis auf das am 24. März 1933 verabschiedete deutsche Gesetz mitgeteilt, das zwölf Jahre NS-Herrschaft zementierte.

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