Kann der deutsche Industrieriese Siemens das Klima retten?

Bei der Hauptversammlung von Siemens in München stand der Klimawandel im Mittelpunkt, als Aktivisten draußen protestierten. Der CEO des Unternehmens, Joe Kaeser, erkannte das Problem an, hält jedoch an seinen Plänen fest.
Während der Siemens-Hauptversammlung am Mittwoch zeichneten sich Klimaproteste ab, als Aktivisten den Ausstieg aus dem Industrieriesenprojekt für fossile Brennstoffe forderten und die Aktionäre die Abwicklung eines Kohlebergbauvertrags in Australien scharf in Frage stellten.
Die Bitten der Aktivisten wurden von der Unternehmensführung weitgehend zurückgewiesen, was das sechste Jahr in Folge mit steigenden Dividenden hervorhob. Die Veröffentlichung des Geschäftsbereichs Energie ist im Laufe dieses Jahres im Rahmen eines umfassenderen Umstrukturierungsplans geplant, bei dem der Schwerpunkt zunehmend auf erneuerbare Energien gelegt wird. “Sie haben Recht, uns zu warnen”, sagte CEO Joe Kaeser zu Beginn seiner Ausführungen über Demonstranten. “Proteste allein bieten jedoch keine Lösung.”
Die Veranstaltung versprach ein Zusammentreffen der Strömungen in Europas größter Volkswirtschaft, bei dem Umweltbelange ganz oben auf der sozialen Agenda standen und die von Schülern und Studenten geleitete Fridays-For-Future-Klimabewegung befeuerten.

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