Kann Elektromobilität zur Lösung des Luftverschmutzungsproblems in Kenia beitragen?

Da bereits viel Strom aus erneuerbaren Energien stammt, besteht in Kenia ein großes Potenzial für Elektromobilität. Die Bekämpfung der Luftverschmutzung durch nachhaltige Verkehrslösungen hat jedoch auch ihre Herausforderungen.
Die Luft in der kenianischen Hauptstadt Nairobi ist stark verschmutzt, hauptsächlich aufgrund der vielen Autos, Busse und Motorräder, die auf den Straßen mit Benzin und Diesel betrieben werden. Diese Fahrzeuge geben Feinstaub in die Luft ab und beeinträchtigen die Gesundheit von Tausenden von Stadtbewohnern. Immer mehr Menschen leiden in Ballungszentren an Atemproblemen. Um die Umweltverschmutzung und die steigenden CO2-Emissionen zu bekämpfen, unterstützt das UNEP die Entwicklung und den Einsatz von Elektrofahrzeugen. Firmen wie das Start-up Solar E-Cycles und das schwedische Unternehmen Opibus haben die ersten angetriebenen Fahrräder, Motorräder und Autos auf den Markt gebracht. Das Projekt war jedoch auch mit Herausforderungen konfrontiert. Behörden können gegen die Zulassung von Fahrzeugen resistent sein, und einige Kunden sind noch nicht von den Vorteilen von Elektrofahrzeugen überzeugt.
Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium (BMU) im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) mit 3.333.500 Euro gefördert.

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