Coronavirus: Apple schließt Geschäfte in China

Erst Ikea, jetzt Apple: Aufgrund der Koronavirus-Epidemie sind nun alle Läden des Computer- und Handyherstellers in China geschlossen.

Apple schließt vorübergehend seine Geschäfte in China wegen des Coronavirus. Wie die Gruppe am Samstag mitteilte, sollen die Filialen aus Gründen der Prävention und zum Schutz der öffentlichen Gesundheit bis zum 9. Februar geschlossen sein. Der Möbelkonzern Ikea hatte am Donnerstag bereits alle Filialen in China wegen Virengefahr geschlossen.

Das Virus breitet sich weiter aus. In China hat die Zahl der Infizierten laut Regierungsangaben am Freitag die Marke von 11.000 überschritten. Dementsprechend wurden allein an einem Tag mehr als 2000 Neuinfektionen registriert. Bisher sind mehr als 250 Menschen an der Infektion gestorben.

In der betroffenen Region Hubei werden 60 Millionen Menschen angewiesen, in den Häusern zu bleiben. Zahlreiche Geschäfte sind geschlossen, der Nah- und Fernverkehr ist eingestellt und der Autoverkehr streng geregelt.

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