Zwei Drittel der Online-Händler verletzen die Verbraucherrechte

Einem EU-Bericht zufolge gibt die Mehrheit der Internethändler ihren Kunden nur unzureichende Informationen über ihre Rechte. Die Preise sind oft unvollständig, Informationen zum Widerrufsrecht sind unzureichend.

Die EU-Kommission hat 500 Websites überprüft, von denen zwei Drittel die Verbraucherrechte der Europäischen Union verletzen. Viele Online-Shops, die beispielsweise Bekleidung und Elektrogeräte verkaufen, enthielten nach einem Bericht der EU-Kommission unvollständige Preise oder erklärten Widerrufs- und Rückgaberechte nicht ausreichend.

EU-Rechte sollen das Vertrauen der Verbraucher in den Online-Handel stärken. “Diese Rechte sollten im Kleingedruckten nicht verloren gehen”, sagte Verbraucherschutzbeauftragter Didier Reynders. “Es ist inakzeptabel, dass die europäischen Verbraucher nicht richtig über ihre Rechte informiert werden, wenn sie in zwei von drei Online-Shops online einkaufen.”

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