Bahngleis-Killer: Verdächtiger in psychiatrische Klinik gebracht

Ein Gericht hat angeordnet, dass ein Mann, der beschuldigt wird, eine Frau vor einen Zug geschoben zu haben, auf unbestimmte Zeit in eine geschlossene psychiatrische Abteilung gebracht werden soll. Das Gericht erklärte, er könne für die Straftat aufgrund einer psychischen Erkrankung nicht haftbar gemacht werden.
Ein Mann, der eine Frau vor einen fahrenden Zug schob und sie sofort tötete, wird auf unbestimmte Zeit in die Psychiatrie eingewiesen, haben die Richter entschieden.
Das Gericht stellte fest, dass die begangene “störende” Straftat ein Mord mit böswilliger Absicht war, der 28-jährige Verdächtige jedoch wegen seiner Schizophrenie nicht verurteilt werden konnte. Aufgrund seiner Krankheit hätte er zum Zeitpunkt des Angriffs möglicherweise nicht zwischen richtig und falsch unterscheiden können, sagten die Richter. Das Gericht entschied, dass er eine Bedrohung für die Öffentlichkeit darstelle und daher in eine psychiatrische Abteilung eingewiesen werden müsse. Der Angriff fand im Juli 2019 im westdeutschen Voerde in Nordrhein-Westfalen statt.
Dem Gericht zufolge war das 34-jährige Opfer überrascht, als der Angriff nicht provoziert wurde und das Opfer keinerlei Kontakt zu dem Täter hatte. Die Richter sagten, das Motiv sei unklar.

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