Erdbeben in der Türkei: Zahlreiche Menschen wurden aus eingestürzten Gebäuden gerettet, viele immer noch eingeschlossen

Mehr als 40 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, nachdem sie nach dem Erdbeben am Freitag stundenlang in zusammengebrochenen Gebäuden gefangen waren. Die Hoffnungen für Dutzende andere, die immer noch unter Betonruinen gefangen sind, schwinden.
Die Rettungsdienste in der osttürkischen Stadt Elazig setzten ihre Bemühungen am Sonntag fort, um die Bewohner aus eingestürzten Gebäuden zu retten, nachdem ein Erdbeben der Stärke 6,8 die Region erschütterte und mindestens 38 Menschen getötet hatte. Insgesamt 45 Menschen seien lebend aus den Trümmern gerissen worden, teilten Beamte mit. Die Hoffnungen auf weitere Überlebende schwinden jedoch, da die Rettungskräfte bei Minusgraden nur schwer durch Trümmer kämmen können. Viele Menschen in der Provinz Elazig und in der Nähe von Malatya verbrachten mehrere Stunden und einige Tage unter Trümmern, bevor Rettungskräfte sie erreichen konnten.
Eine 35-jährige Frau namens Ayse Yildiz war mit ihrer 2-jährigen Tochter Yusra 28 Stunden unter ihrem Wohnhaus in Elazig gefangen. Türkischen Medien zufolge zogen Rettungskräfte das junge Mädchen gegen 20:30 Uhr aus den Trümmern. Ortszeit (1730 UTC) am Samstag, aber es dauerte noch fast fünf Stunden, um Yildiz zu retten, dessen Arm unter einem Trümmerhaufen gefangen war. Eine andere Frau namens Azize wurde aus den Trümmern gerissen, nachdem sie 17 Stunden in Elazigs Stadtteil Mustafapasa gefangen war. Sie habe sich während der Rettung telefonisch an die Behörden gewandt und mit einem Arbeiter gesprochen, berichtete die Nachrichtenagentur Anadolu.
Der zwölfjährige Mirac Disli wurde nach elf Stunden gerettet, starb jedoch später im Krankenhaus, teilten türkische Medien mit. Er war mit seiner im sechsten Monat schwangeren Mutter Pinar und seinem Vater Meric in der Falle, die 12 Stunden nach dem Erdbeben gerettet wurden und behandelt wurden.

Facebook
Twitter