Antibiotikaresistenz: Die Bedrohung wächst und die Forschung ist zu langsam

Antibiotika-resistente Bakterien bedrohen unsere Gesundheit, aber nur wenige Pharmaunternehmen versuchen noch, neue Medikamente auf den Markt zu bringen. Und sie versuchen, Rezepte einzuschränken.
Im vergangenen Jahr gab es viele Berichte über große Pharmaunternehmen, die sich zunehmend von der Entwicklung von Antibiotika zurückzogen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Investitionskosten für Forschung und Entwicklung (F & E) hoch sind und die Produkte nur einen geringen Gewinn erzielen. Aber es gibt auch gute Nachrichten gemäß dem Bericht der Access to Medicine Foundation “Antimicrobial Resistance Benchmark” (AMRB 2020): Einige hartnäckige Unternehmen halten an dieser wichtigen Forschung fest.
In ihrem Bericht kommt die Access to Medicine Foundation, die dafür sorgt, dass betroffenen Patienten weltweit geeignete Medikamente zur Verfügung stehen, zu gemischten Schlussfolgerungen. Die Bedrohung durch Antibiotikaresistenzen erfordert eine viel größere Aufmerksamkeit für das Problem, während gleichzeitig einige Unternehmen ihre Forschungsanstrengungen verstärkt haben. Die im Bericht aufgeführten Unternehmen haben derzeit 138 Medikamente und Wirkstoffe in der Entwicklungspipeline.

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