Schweizer Gericht gewährt Freispruch für Klimaaktivisten wegen Tennis-Stunt gegen Credit Suisse

Ein Schweizer Gericht hat zugunsten eines Dutzend junger Klimaaktivisten entschieden, die eine Filiale einer Credit Suisse Bank besetzten und aus Protest gegen Investitionen in fossile Brennstoffe Tennis spielten. In seinem Urteil vom Montag sagte Richter Philippe Colelough, dass die Studenten, die im Rahmen ihrer Demonstration komplettes Tennisoutfit trugen, wegen der drohenden Gefahr der Klimakrise nicht schuldig waren, die Zahlung von Bußgeldern zu verweigern, die mit Anklagen wie Protest ohne Erlaubnis und verbunden sind Widerstand gegen die Polizei. Mit weißen Sportkleidern und Perücken veranstalteten die Demonstranten – hauptsächlich Studenten – das Match im November 2018 in einer Filiale der Schweizer Bank in Lausanne, um ihre Bewegung zu unterstreichen und Tennisstar Roger Federer zu drängen, seine Sponsoring-Vereinbarung mit dem Finanzinstitut zu beenden. Die Aktivisten wurden beschuldigt, zu diesem Zeitpunkt gegen 21.600 Franken (22.200 US-Dollar) ein Bußgeld verhängt zu haben. In ihrer Berufungsverhandlung erklärte Richter Colelough jedoch, sie hätten verhältnismäßig gehandelt und auf die finanzielle Sanktion verzichtet, die nun vom Staat bezahlt wird.
Die Aktivisten hatten argumentiert, dass sie wegen der “unmittelbaren Gefahr”, der der Planet ausgesetzt ist, in der Credit Suisse-Filiale tätig sind – eine Haltung, welcher der Richter zustimmte.

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