USA unterlassen fortan Bezichtigung Chinas als Währungsmanipulator

Das US-Finanzministerium hat China vor einem neuen Handelsabkommen zwischen den USA und China von seiner Liste der Währungsmanipulatoren gestrichen. Chinesischen Aufsichtsbehörden wird vorgeworfen, den Yuan abgewertet zu haben, um die Wettbewerbsfähigkeit der Exporte zu erhöhen. Die USA haben die Ausweisung Chinas als Währungsmanipulator aufgegeben, teilte das US-Finanzministerium mit. Die Aktion findet statt, da die erste Phase eines Handelsabkommens zwischen den USA und China am Mittwoch in Washington unterzeichnet werden soll. Die Trump-Regierung hat China im August als Währungsmanipulator gebrandmarkt und Peking beschuldigt, seine Währung abgewertet zu haben, um den Export wettbewerbsfähiger zu machen. Laut US-Finanzministerium hatten die chinesischen Behörden damals zugelassen, dass der Yuan gegenüber dem US-Dollar auf den schwächsten Wert seit elf Jahren abgewertet wurde. Das Währungsmanipulator-Label wurde vom US-Finanzministerium in seinem halbjährlichen Währungsbericht entfernt, der von der Trump-Administration um drei Monate verschoben wurde, bis Zusagen von China in Bezug auf die Währung sichergestellt werden konnten.
Finanzminister Steven Mnuchin sagte am Montag, dass die Trump-Regierung Chinas Ausweisung als Währungsmanipulator wegen neuer Verpflichtungen im ersten Handelsabkommen, einschließlich derer, die verhindern sollen, dass China seine Währung unterbewertet, um Handelsvorteile zu erzielen, fallen gelassen habe.

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