Deutsche am meisten besorgt über Flüchtlinge, Klimawandel

Der Klimawandel hat den größten Sprung nach oben in einer monatlichen Umfrage zur deutschen Stimmung gemacht. Trotz eines Rückgangs um 16 Prozentpunkte blieb die Asylpolitik laut Umfrage das Hauptanliegen der meisten Deutschen.
Asylpolitik und Klimawandel sind laut der am Donnerstag veröffentlichten DeutschlandTrend-Umfrage das Hauptanliegen der Deutschen. Fast ein Drittel aller Befragten gab an, dass die Zuwanderung mit einem Rückgang von 16 Prozentpunkten das dringlichste Problem für Deutschland sei. In der Zwischenzeit stieg der Klimawandel um 18 Prozentpunkte auf 27 Prozent der Befragten. Klimaproteste wie der jugendgetriebene Freitag für die Zukunft haben zu einem stärkeren Fokus auf die vom Menschen verursachte Destabilisierung des Erdklimas geführt. Weitere Anliegen betrafen Bildung, soziale Ungerechtigkeit und Mobilität. Sicherheit, Kriminalität und Terrorismus standen mit 6 Prozent der Befragten, die sie als dringende Probleme bezeichneten, ganz unten auf der Liste.
Die Umfrage fragte auch, für welche politische Partei der Befragte stimmen würde, wenn am Sonntag Wahlen abgehalten würden. Die konservative Christlich-Demokratische Union (CDU) von Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre bayerische Schwesterpartei, die Christlich-Soziale Union, standen mit 27% weiterhin an der Spitze und stiegen um zwei Prozentpunkte.
Die Grünen waren an zweiter Stelle, 23% der Befragten sagten, sie würden sie unterstützen, wenn am Sonntag Wahlen stattfinden würden. Die rechtsextreme Alternative für Deutschland belegte mit einem Rückgang von 14% um einen Prozentpunkt den dritten Platz.
Die Mitte-Links-Sozialdemokraten, die einst als wichtigste Oppositionspartei in Deutschland galten, blieben mit 13% unverändert.

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