Überlebensführer für den Winter

Mit dem Ende der Weihnachtsfeier und dem bevorstehenden Winter spüren viele Menschen in Deutschland, wie das Wetter ihre Stimmung belastet. Aber diese Tipps von Anwohnern, wie man Trübsinn bekämpft und Freude verbreitet, könnten helfen.
Deutschland hat im Winter viel zu bieten: Die schönen Weihnachtsmärkte, der Wintersport und die herrliche Schneelandschaft ziehen jedes Jahr viele Besucher aus der ganzen Welt an.
Laut Dr. Iris Hauth, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie, leiden in Deutschland ein bis drei Prozent der Menschen an saisonalen affektiven Störungen (SAD). Auch einfach als Winterdepression bekannt, ist SAD durch ein wiederkehrendes Muster gekennzeichnet, bei dem depressive oder negative Verstimmungen im Herbst beginnen, sich im Winter verschlechtern und sich im Frühling bessern. Die Art und der Schweregrad der SAD variieren von Person zu Person, wobei einige von einer leichten Reizung und andere von einer verminderten Lebensqualität berichten. “Die Betroffenen fühlen sich depressiv, leiden unter mangelnden Interessen und haben manchmal Konzentrationsschwierigkeiten”, sagte Hauth der Berliner Morgenpost.
Junge Menschen sind am härtesten betroffen und Frauen leiden viermal häufiger als Männer unter SAD.
Laut dem US National Institute of Mental Health sind Menschen mit einer depressiven Vorgeschichte oder in großer Entfernung vom Äquator einem höheren Risiko ausgesetzt.

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