Das skeptische Deutschland hinkt der künstlichen Intelligenz hinterher

Die USA und China sind führend bei der Entwicklung von AI-Anwendungen. Doch viele Deutsche haben noch Vorbehalte gegen diese Technologie. Jetzt drängt die deutsche Industrie auf größere Fortschritte, wie Sabine Kinkartz aus Berlin berichtet.
Intelligente Geräte, die mit sprachgesteuerten virtuellen Assistenten ausgestattet sind, sind heute allgegenwärtig – und werden wahrscheinlich in dieser Weihnachtszeit unter vielen Weihnachtsbäumen stehen. Diese Systeme können aufgefordert werden, Musik abzuspielen, das Licht und den Fernseher einzuschalten, Online-Einkäufe zu tätigen, vielfältige Fragen zu beantworten und vieles mehr. Kurz gesagt, sie erleichtern uns bereits den Alltag. Im Gegenzug geben sie große Mengen an Benutzerdaten an die großen Technologieunternehmen zurück, die hinter diesen Geräten stehen. Und viele von ihnen sind sogar mit Kameras und Gesichtserkennungstechnologie ausgestattet. Amazon, Alibaba, Google, Facebook, Apple und viele andere große Technologieunternehmen sammeln und verarbeiten unsere Daten mit Hilfe spezieller Software. Sie analysieren Verbraucherpräferenzen, um Benutzerprofile für gezielte Werbung zu erstellen. Künstliche Intelligenz (KI) wird natürlich nicht nur für solche Marketingzwecke verwendet, auch wenn viele Verbraucher hier bereits erleben, was diese Technologie bereits heute kann. Bisher kann die KI noch nicht mit der menschlichen Intelligenz mithalten. Selbstlernende Computer sind jedoch bereits in der Lage, große Datenmengen in kurzer Zeit zu verarbeiten und zu analysieren.

Facebook
Twitter