Zwei Pakistaner, ein indischer Soldat bei Schusswechsel entlang der Kontrolllinie getötet

Pakistan und Indien verhandeln im umstrittenen Himalaya-Gebiet, wobei der jüngste Austausch vier Tote forderte, darunter einen Zivilisten.
Mindestens vier Menschen, darunter zwei Pakistaner und ein indischer Soldat, seien bei einem Schusswechsel zwischen indischen und pakistanischen Truppen in der umstrittenen Region Kaschmir getötet worden, teilten Beamte beider Seiten mit. Die pakistanischen Soldaten seien im Dewa-Gebiet der Bergregion getötet worden, teilte der pakistanische Militärsprecher Generalmajor Asif Ghafoor am Donnerstag mit. Er behauptete, drei indische Soldaten seien im Austausch getötet worden. Der indische Armeesprecher Colonel Rajesh Kalia sagte jedoch am Donnerstag, ein indischer Offizier und ein Zivilist seien bei einem Schuss entlang der Kontrollelinie im Rampur-Sektor des von Indien verwalteten Kaschmir getötet worden.
Die Kontrolllinie ist die faktische Grenze, die die umstrittene Region Kaschmir zwischen den beiden Ländern teilt.
Pakistans Außenminister Shah Mahmood Qureshi verurteilte die jüngste Verletzung des Waffenstillstands und würdigte die beiden getöteten Soldaten. Er warf dem indischen Premierminister Narendra Modi vor, den Frieden in der Region zu stören, berichtete die Nachrichtenagentur Associated Press am Donnerstag.

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