Berliner Weihnachtsmarkt wegen verdächtiger Objekte evakuiert

Der Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz, auf dem 2016 ein islamistischer Terrorist einen tödlichen Lastwagenangriff verübte, wurde wegen Verdachtsmeldungen geräumt. Aber die Polizei sagte später, dass nichts dergleichen gefunden wurde. Die deutsche Polizei teilte am Samstag mit, sie habe Besucher des Berliner Weihnachtsmarktes am Breitscheidplatz gebeten, das Gebiet zu verlassen, nachdem sie Informationen über verdächtige Gegenstände erhalten hatten. Eine Konzertveranstaltung in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sei im Rahmen derselben Aktion ebenfalls abgebrochen worden, teilte die Polizei auf Twitter mit. Die Besucher verließen den Weihnachtsmarkt “ruhig und rücksichtsvoll”, sagten sie. 2016 war der Markt Schauplatz eines tödlichen Terroranschlags, bei dem 12 Menschen starben, nachdem ein abgelehnter Asylbewerber aus Tunesien einen gestohlenen Lastwagen in eine Menge Besucher gepflügt hatte. Der Angreifer Anis Amri wurde später in Italien auf der Flucht vor der Polizei getötet. Die Polizei sagte später, dass der Weihnachtsmarkt wegen zweier Männer, die sich misstrauisch verhielten, geräumt worden war. Sie sagten, es seien keine Verhaftungen vorgenommen worden, was im Widerspruch zu mehreren Zeitungsberichten stehe und auch, dass keine verdächtigen Gegenstände gefunden worden seien. Eine Polizeisprecherin sagte auch, der Verdacht, dass ein Haftbefehl für die Festnahme eines der Männer ergangen sei, habe sich als unbegründet herausgestellt und sei auf eine Ähnlichkeit der Namen zurückzuführen.

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