AfD in “ernsthafter finanzieller Not”

Die rechtsextreme Partei Alternative für Deutschland hat ihre Mitglieder wegen finanzieller Schwierigkeiten um Bargeld gebeten. Die Partei wurde wegen illegaler Wahlkampffinanzierung mit einer Geldstrafe von 400.000 € belegt und sieht sich potenziellen Rechtsstreitigkeiten in der Zukunft gegenüber.
Die Alternative für Deutschland (AfD) schrieb an die Mitglieder, um zusätzliches Geld zu verlangen, und sagte, es sei eine “ernsthafte finanzielle Notlage”, berichteten die lokalen Medien am Freitag. Die Nachricht kommt, nachdem die Partei im April wegen illegaler Wahlkampffinanzierung bei Regionalwahlen eine Geldstrafe von 400.000 Euro verhängt hatte. Auch die privaten Spenden für Deutschlands größte Oppositionspartei, die sich gegen Multikulturalismus, Einwanderung und Islam ausspricht, sind in diesem Jahr geschrumpft. “Wir sind in ernsthafter finanzieller Not”, schrieb AfD-Schatzmeister Klaus Fohmann in einer E-Mail an Parteimitglieder der lokalen Zeitungsgruppe Redaktionsnetzwerk Deutschland. Er bat die rund 38.000 Mitglieder, einen weiteren jährlichen Beitrag von 120 Euro zu spenden.

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