Deutscher konservativer Politiker tritt aufgrund rechtsextremer Beziehungen zurück

Robert Möritz Verbindungen zur rechtsextremen politischen Szene sorgten landesweit für Schlagzeilen. Jetzt hat er die Christdemokratische Union (CDU) von Bundeskanzlerin Angela Merkel verlassen. Robert Möritz, ein Kommunalpolitiker aus Sachsen-Anhalt, kündigte am Freitag überraschend seinen Rücktritt von der CDU an und sagte, er wolle “die Partei vor weiterem Schaden schützen” und den politischen Aufruhr beruhigen. Kürzlich stellte sich heraus, dass Möritz Verbindungen zum rechtsextremistischen Milieu Deutschlands hatte und ein Symbol auf seinem Arm hat, das mit dem Neonazismus in Verbindung gebracht wird. Möritz sagte, bei seinem Rücktritt gehe es darum, ein Signal zu senden, und dass es “manchmal im Leben darum gehe, sich auf die wahren Prioritäten zu konzentrieren”. Er fügte hinzu, dass er die Werte der konservativen CDU dennoch voll und ganz anerkenne. Die Nachricht von Möritz ‘Verbindungen zum rechtsextremen Milieu in Deutschland hatte die sachsen-anhaltische Regierung – eine Koalition aus CDU, linksliberalen Sozialdemokraten und den Grünen – an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Am Donnerstag hat die CDU des Landes Möritz ein Ultimatum gestellt, in dem sie ihn auffordert, sich von den rechtsextremen Parteien zu distanzieren oder sich den Auswirkungen auszusetzen.

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