Zunehmende Beweise legen nahe, dass Neutrinos der Schlüssel zur Seltenheit von Antimaterie sind

Winzige subatomare Teilchen, sogenannte Neutrinos, könnten helfen, eine wirklich große Frage zu beantworten: Warum gibt es überhaupt etwas? Ein neues Ergebnis bestätigt frühere Hinweise darauf, dass sich Neutrinos anders verhalten als ihre Antimaterie-Kollegen, Antineutrinos und Physiker, die das Neutrino-Experiment T2K durchgeführt haben. Wenn dies bestätigt wird, könnte die Divergenz der Partikel dazu beitragen, aufzudecken, wie das Universum es vermieden hat, ein leeres Ödland zu werden. Der Kosmos ist voller Materie. Sein Gegenstück, Antimaterie, ist viel seltener. Aber im neugeborenen Kosmos existierten beide gleichermaßen. Da Materie und Antimaterieteilchen sich gegenseitig vernichten, wenn sie zusammenkommen, hätte das den Kosmos mit nichts als Energie gefüllt lassen sollen. Damit sich das Universum so gebildet hat, wie wir es kennen, muss etwas das Gleichgewicht zur Materie gekippt haben. Das neue Ergebnis würde, falls es durch zukünftige Messungen gestärkt wird, eine lang gehegte Vermutung stützen, dass Neutrinos der Schlüssel zur Erklärung sind, wie Materie die Oberhand gewinnt.

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