Greta Thunbergs Heimreise in einem überfüllten deutschen Zug

Auf ihrem Rückweg von einer Klimakonferenz in Madrid nach Schweden stieß die Jugendaktivistin Greta Thunberg auf die überfüllten Züge in Deutschland. Twitter-Nutzer bemitleiden sich bei ihr.
Die Klimaaktivistin Greta Thunberg hat am Samstag erfahren, warum sich so viele Reisende in Deutschland über den Zugverkehr beschweren.
Thunberg twitterte ein Bild von sich, wie sie auf dem Heimweg von der UN-Klimakonferenz in Madrid auf dem Vorraum eines überfüllten Zuges der Deutschen Bahn nach Schweden saß. In einem Land, das für Pünktlichkeit und Effizienz bekannt ist, hat die Deutsche Bahn einen schlechten Ruf für verspätete, stornierte und überfüllte Züge. Die Post wurde in wenigen Stunden tausende Male angesehen, und verärgerte Zugreisende gesellten sich zu ihr. Thunberg ist seit August nicht mehr in Schweden zu Hause. In dieser Zeit hat sie den Atlantik zweimal mit dem Segelboot überquert und sich geweigert, zu fliegen, da sich der Flugverkehr negativ auf die Umwelt auswirkt. Die Deutsche Bahn dankte der jungen Ökokriegerin für ihre Unterstützung im Kampf gegen den Klimawandel und wies darauf hin, dass der von ihr benutzte Zug zu 100% mit umweltfreundlichem Strom betrieben wurde. Ein Follow-up-Tweet deutete an, dass Thunberg nicht die gesamte Zugfahrt auf dem Boden verbracht hatte.
Die Deutsche Bahn schlug der Aktivistin vor: “Es wäre noch schöner gewesen, wenn Sie darüber berichtet hätten, wie freundlich und kompetent unser Team Sie an Ihrem Platz in der ersten Klasse bedient hat.” Später antwortete Thunberg, “das Sitzen auf dem Boden ist natürlich kein Problem und ich habe es dies nie behauptet. Überfüllte Züge sind ein gutes Zeichen, weil die Nachfrage nach Zugreisen hoch ist!”

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