Zahl der Todesopfer steigt im südlichen Erdbeben auf den Philippinen

Ein schweres Erdbeben traf die südlichen Philippinen, wobei mindestens fünf Menschen getötet und Gebäude beschädigt wurden, die bereits im Oktober durch tödliche Erschütterungen geschwächt wurden. Die Rettungsbemühungen wurden durch Nachbeben unterbrochen.
Ein Erdbeben der Stärke 6,8 traf am Sonntag die südlichen Philippinen und traf 61 Kilometer südwestlich der Küstenstadt Davao in einer Tiefe von 28,2 Kilometern. Die Retter zogen am Montag zwei Leichen aus einem dreistöckigen Gebäude, das in Davao del Sur in Padada zusammengebrochen war. Laut Pedro Caminero, dem Bürgermeister der Stadt, konnte ein dritter Körper nicht sofort aus den Trümmern befreit werden, da er in Zementplatten eingeschlossen war. Die Suche wird nach mindestens sieben Personen fortgesetzt, von denen angenommen wird, dass sie sich noch im Inneren des Gebäudes befinden. Bei dem Erdbeben seien 84 Menschen verletzt worden. Das Gebäude beherbergte ein Lebensmittelgeschäft, in dem es einigen Käufern gelang, zu fliehen, als der Boden wackelte. Mehrere Personen wurden von verletzten Rettungskräften eskortiert.
Die Philippinen liegen am “Feuerring”, einem geologisch aktiven Gebiet, das regelmäßig von Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesucht wird.

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