Dänemark: Dutzende wegen Terrorverdachts inhaftiert

Die dänische Polizei hat rund zwei Dutzend Personen festgenommen, die verdächtigt werden, einen massiven Terroranschlag geplant zu haben, der “vom Islamismus motiviert” ist und landesweit in großem Umfang durchgeführt wird.
Zusammen mit dem dänischen Sicherheits- und Nachrichtendienst leiteten die Strafverfolgungsbehörden eine „umfassende und koordinierte“ Operation in mindestens sechs Regionen des nordeuropäischen Landes ein, einschließlich der Hauptstadt Kopenhagen. Die Polizei sagte, die Aktion ziele darauf ab, angeblich geplante “Terroranschläge mit einem militanten, islamistischen Motiv” zu verhindern.
Die dänischen Medien berichteten, dass große Truppen schwer bewaffneter Polizisten im Kopenhagener Stadtteil Valby und in Dänemarks viertgrößter Stadt Aalborg stationiert waren. Es wurde jedoch nicht offiziell bestätigt, dass diese Aktionen mit der Operation verbunden waren. Kurz vor dem Abend berief die Polizei eine Pressekonferenz ein und teilte mit, dass bei einer koordinierten Razzia insgesamt 20 Wohngebiete in verschiedenen Teilen des Landes durchsucht worden seien und mindestens 20 Personen inhaftiert worden seien. Die Identität der Inhaftierten wurde nicht bekannt gegeben. Die Polizei bestätigte jedoch, dass die Verdächtigen einige Substanzen zur Herstellung von Sprengstoff beschafft hatten und auch versuchten, Waffen zu kaufen.

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