Deutschland braucht Zuwanderer, um wettbewerbsfähig zu bleiben

Der Ökonom Herbert Brücker sagt, Deutschland sei auf Einwanderer angewiesen. Bis 2060 wird das Land diese Migranten brauchen, um wettbewerbsfähig zu bleiben – und er glaubt, dass sie zu einer vielfältigeren und erfolgreicheren Gesellschaft beitragen werden.
Seit den 1970er Jahren ist die Geburtenrate in Deutschland dramatisch gesunken. Gleichzeitig ist die durchschnittliche Lebenserwartung gestiegen. Ohne Zuwanderung würde die potenzielle Zahl der Arbeitnehmer in Deutschland bis 2060 um 40% sinken. Mit einer Nettozuwanderung von rund 400.000 Menschen pro Jahr können wir diese Zahl nahezu stabil halten. Bis 2060 werden jedoch noch viel mehr Menschen in den Ruhestand treten – und sie müssen mit der gleichen Anzahl von Arbeitnehmern wie heute finanziert werden. Derzeit sind 25% der in Deutschland lebenden Menschen Einwanderer oder Nachkommen der ersten oder zweiten Generation von Einwanderern. Wenn wir eine Nettozuwanderung von 200.000 bis 400.000 Menschen pro Jahr haben, was zu erwarten ist, werden bis zum Jahr 2030 etwa 30 bis 40% der in Deutschland lebenden Menschen ausländische Wurzeln haben.

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