Polizei verhaftet Verdächtige wegen Mordes an einem Feuerwehrmann

Eine Gruppe von sieben jungen Männern erschlug einen Feuerwehrmann vor seiner Frau und ein weiteres Paar, nachdem sie den Augsburger Weihnachtsmarkt besucht hatten. Der Mord hat die Stadt und das gesamte Bundesland Bayern erschüttert. Die Polizei in Süddeutschland hat am Sonntag Verdächtige bei der Ermordung eines 49-jährigen Feuerwehrmanns festgenommen, dessen Tod Bayern erschüttert hat. Der Feuerwehrmann war mit seiner Frau und einem weiteren Paar zusammen, als sie am Freitagabend von einer Gruppe von sieben jungen Männern angegriffen wurden, nachdem sie einen Weihnachtsmarkt in der Stadt Augsburg verlassen hatten. Die Polizei berichtete, das Opfer sei nach einem Streit mit der Gruppe, bei dem auch der männliche Freund des Feuerwehrmanns schwer verletzt worden war, tödlich auf den Kopf geschlagen worden. Beide Frauen waren unverletzt. Nach Angaben der bayerischen Behörden waren am Sonntag zwei Verdächtige nach Ermittlungen und einer groß angelegten Fahndung festgenommen worden. Die Polizei identifizierte den Hauptverdächtigen als einen 17-jährigen Augsburger mit “mehreren Nationalitäten”. Die zweite Inhaftierung erfolgte durch den in Augsburg geborenen 17-jährigen mit südeuropäischer Staatsangehörigkeit. Sie arbeiteten daran, andere Mitglieder der Gruppe mithilfe von Videomaterial aus der Szene zu identifizieren. Am Sonntag versammelten sich mehr als 100 Feuerwehrleute in der Stadt am Tatort, um ihren Kollegen zu ehren. Innenminister Horst Seehofer drückte seine Wut und seinen Unglauben darüber aus, dass der Feuerwehrmann getötet wurde. “Was mich wirklich verärgert hat, ist, dass in Augsburg ein friedlicher Bürger getötet und einfach zu Tode geprügelt wurde”, sagte Seehofer am Sonntag in einem Fernsehinterview.

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