Entscheidung der WADA zu Russland erwartet

Das WADA-Exekutivkomitee wird entscheiden, ob es einer Empfehlung des Überprüfungsgremiums folgt, Russland für vier Jahre von wichtigen Sportveranstaltungen auszuschließen. In diesem Fall werden russische Athleten die Olympischen Spiele 2020 und 2022 wahrscheinlich verpassen.
Alle Augen sind auf Lausanne gerichtet. Die 12 Mitglieder des Exekutivkomitees der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hatten ursprünglich ein Treffen in Paris geplant, doch ein Generalstreik in der französischen Hauptstadt komplizierte die Angelegenheit. Die Organisatoren haben das Treffen in die kleine Schweizer Stadt am Genfersee verlegt, aber das Potenzial für Chaos und Spaltung bleibt hoch. Der Druck von allen Seiten steigt; Die Atmosphäre ist hoch aufgeladen. Eine Sprecherin des russischen Außenministeriums hat die Situation als “Kampf ohne Regeln, vielleicht sogar als Krieg” gegen ihr Land bezeichnet. In der Tat steht viel auf dem Spiel, und Russland droht möglicherweise ein Verbot der Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Vor einer endgültigen Entscheidung trifft sich das Executive Committee ein letztes Mal mit dem scheidenden WADA-CEO Sir Craig Reedie. Der Schotte wurde weithin wegen seiner Schwere im russischen Dopingskandal kritisiert. Sein Nachfolger Witold Banka wird ebenfalls anwesend sein. Der Pole tritt zum Jahreswechsel sein Amt an und erklärte in einem Interview im Oktober, er plane, Russland härter zu kritisieren.

Facebook
Twitter