Hungrige Eisbären nahe russischem Dorf am Nordpolarmeer

Laut WWF leben 56 hungrige und unterernährte Eisbären in der Nähe des Dorfes Ryrkaipij im Nordosten Russlands. Dort wurden alle öffentlichen Veranstaltungen abgesagt, Kinder werden mit dem Bus in den Kindergarten oder in die Schule gebracht. Im Nordosten Russlands haben die Menschen an den Küsten der Arktis Angst vor hungrigen und unterernährten Eisbären. 56 Tiere wurden in den letzten Tagen in der Nähe des Dorfes Ryrkaipij gesichtet, sagte der WWF-Umweltstiftung in Moskau. “Fast alle Bären sind dünn.” Patrouillen auf der Chukchi-Halbinsel sollen nun verhindern, dass die Tiere die Häuser erreichen. Die Anzahl der Mitarbeiter wurde erhöht. Laut Umweltschützern sind Eisbären in der Region zu Hause. Aber es war ungewöhnlich, dass sich so viele in eine besiedelte Region wagten. Im Dorf wurden daher nach den Informationen alle öffentlichen Veranstaltungen abgesagt. Kinder werden mit dem Bus in den Kindergarten oder in die Schule gebracht.
Auf der Halbinsel herrschen laut WWF Anfang Dezember ungewöhnlich hohe Temperaturen. Daher ist das Eis vor der Küste nicht dick genug, damit Eisbären dort ihre Robben versiegeln können. Tierschützer beschuldigen die globale Erwärmung.

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