Diese Werkzeuge werden vom deutschen Mittelstand eingesetzt

Der deutsche Mittelstand wird immer digitaler. Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und mangelnde IT-Kenntnisse verlangsamen die Unternehmen jedoch. Das erfordert ein strategisches Umdenken. Der Mittelstand setzt innovative Technologien ein und setzt auf digitale Werkzeuge und Prozesse. Er investiert in die Zukunft – zu wenig, aber noch 2017 rund eine Milliarde Euro mehr als im Vorjahr. Denn in diesem Jahr haben kleine und mittelständische Unternehmen knapp 15 Milliarden Euro für Digitalisierungsprojekte ausgegeben, wie der Digitalisierungsbericht der KfW für die öffentlich-rechtliche Entwicklungshilfe zeigt. “In der Wirtschaft herrscht mittlerweile ein breiter Konsens darüber, wie wichtig die Digitalisierung ist”, sagt Dr. Volker Zimmermann von der KfW. Unternehmen, denen diese Transformation gelingt, sind effizienter und können mit neuen und verbesserten Produkten und Dienstleistungen überzeugen: Sie sind einfach wettbewerbsfähiger.
Fast ein Drittel der KMU hat zwischen 2015 und 2017 Digitalisierungsprojekte erfolgreich abgeschlossen – rund 1,1 Millionen Unternehmen sind es laut KfW-Bericht. “Nicht-Digitalisierer werden in Zukunft zunehmend Probleme haben, ihre Marktposition zu behaupten”, sagt Zimmermann. Zudem sehen nur neun Prozent der Unternehmen keinen Bedarf für eine digitale Transformation, wie die KfW-Unternehmensumfrage 2019 zeigt. Ein mittelständisches Unternehmen, das die Digitalisierung unter hohem Druck vorantreibt, ist Viessmann. Dank neuer Verfahren und Produkte entwickelt sich der klassische Heizungsbauer zu einem internationalen Anbieter von Systemlösungen für Wärme und Energie. “Innovation hat in unserem Unternehmen schon immer eine große Rolle gespielt”, sagt Dr. Markus Klausner, CTO der Viessmann Business Unit Climate Solutions. “Wir können nur überleben, wenn wir innovative Produkte entwickeln und uns ständig verbessern.”

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