Während Uber-Fahrten: mehr als 3.000 sexuelle Übergriffe, allein auf dem 2018. US-Markt!

Uber präsentiert sich als günstige Alternative zu Taxifahrten. Dort buchen Kunden Privatpersonen, die in ihrem Auto fahren. Das ist aber nicht ohne Risiko. Nun machte der US-Konzern erstmals Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens bekannt.
Im vergangenen Jahr wurden Gruppeninformationen zufolge mehr als 3.000 sexuelle Übergriffe durch Uber-vermittelte Fahrten in den USA gemeldet. Darunter befanden sich 229 Vergewaltigungen, hieß es im Sicherheitsbericht des Autodienstleisters. Opfer wurden sowohl Fahrer als auch Beifahrer, einige Angriffe waren während Fahrten zwischen Uber-Nutzern aufgetreten. Für 2017 meldete das Unternehmen 2936 Fälle sexueller Gewalt. Die Zahlen basieren auf Berichten von Benutzern und Fahrern – die nicht gemeldete Zahl dürfte viel höher sein. Erstmals wurden auch Todesfälle gemeldet: Uber räumte 2017 zehn tödliche Angriffe und 2018 neun weitere ein. Acht Tote waren Passagiere, sieben waren Fahrer und vier waren Zuschauer oder nicht direkt beteiligt. Uber betonte, dass 99,9 Prozent aller Fahrten problemlos verliefen. Aber selbst wenn sie selten sind, “hat jeder gemeldete Fall eine sehr schmerzhafte Erfahrung”, gab Uber zu. Sogar ein einziger gemeldeter Fall war “ein Fall zuviel”.
Allein in den USA wurden in den beiden Berichtsjahren über drei Millionen Fahrten pro Tag über Uber abgewickelt, berichtete das seit Mai börsennotierte Unternehmen weiter. Die gemeldeten Fälle machten somit nur 0,00002 Prozent aller vermittelten Fahrten aus. Darüber hinaus seien in den vergangenen zwei Jahren mehr Instrumente zur Erhöhung der Sicherheit für Fahrer und Fahrgäste geschaffen worden, und 44.000 Fahrer seien abgelehnt worden, hieß es.
Uber-Chef Dara Khosrowshahi twitterte über den Bericht: “Ich vermute, dass viele Menschen überrascht sein werden, wie selten diese Vorfälle sind, während andere verstehen werden, dass sie zu häufig sind. Einige Menschen werden es zu schätzen wissen, wie viel wir in Bezug auf die Sicherheit getan haben, andere werden sagen dass wir dort mehr zu tun haben. Sie sind alle in Ordnung.”

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