Helfen Sie hundert Kindern – zum Preis eines Buches!

Über eine Milliarde Menschen weltweit leben in Armut, acht Prozent sogar in extremer Armut. Besonders Kinder leiden darunter. Es fehlt ihnen an Sicherheit, Nahrung, Gesundheit und Bildung – in der Perspektive. Diese bekommen sie in 572 SOS-Kinderdörfern zurück. Sechs Geschichten, die zeigen, wie viel eine neue Chance bringen kann.
Ein Büffel selbst rettete Familie Kamlesh in Indien. Vor nicht allzu langer Zeit war die junge Mutter so arm, dass ihre Familie hungern musste. Die Zukunft ihrer drei Kinder schien ungewiss. Aber dann bekam sie einen Büffel, der alles veränderte. Heute weidet eine kleine Herde um das Haus der Familie und Kamlesh verkauft die Milch der Tiere auf dem Markt. Niemand muss hungern und die Kinder können wieder zur Schule gehen. Möglich wurde dies durch das SOS-Programm zur Stärkung der Familie.
Das Schicksal Kamleshs ist für viele immer noch alltäglich: Zwei Drittel aller Inder leben in Armut. Das sind fast 800 Millionen Menschen. Fast 70 Prozent müssen mit weniger als zwei US-Dollar oder rund 1,80 Euro pro Tag auskommen. Zum Vergleich: In Deutschland bekommt man für den Preis einen Kaffee zum Mitnehmen. Mehr als 30 Prozent, insbesondere Frauen und Kinder, haben sogar weniger als 1,25 USD pro Tag. Das entspricht umgerechnet 1,10 Euro. Sie gelten als extrem arm. Indien ist mit 1,2 Milliarden Einwohnern das zweitgrößte Land der Welt. Auf der Flucht vor der Armut ziehen immer mehr Menschen aus ländlichen Gebieten in Metropolen und leben in Slums unter noch schlechteren Bedingungen als in ihren Heimatdörfern. Gleichzeitig nehmen Umweltverschmutzung und Staus zu und die riesigen Städte drohen zusammenzubrechen. Damit sich Indien nachhaltig entwickeln kann, muss den Dorfbewohnern vor Ort geholfen werden. Am besten helfen Sie sich selbst und mit einer langfristigen Perspektive. Ein Büffel kann alles verändern, wie im Fall von Kamlesh.

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