Integrationsbeauftragter fordert Sprachtests für Kinder im Vorschulalter

Trotz Verbesserungen wurden im jüngsten Bericht der Bundesregierung zum Stand der Integration von Zuwanderern erhebliche Bildungslücken festgestellt. Die Nachfrage nach Deutschprüfungen als Voraussetzung für den Schuleintritt wächst. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz, forderte Maßnahmen gegen Diskriminierung und mehr Anstrengungen zur Verbesserung des Deutschlernens, als sie am Dienstag den jüngsten Integrationsbericht vorstellte. Der Bericht analysiert die in den letzten zwei Jahren – zwischen August 2017 und April 2019 – erhobenen Daten zu Migration, Flüchtlingen und dem Integrationsstatus in Deutschland.
Primäre Anreize:
• Ein Viertel der Menschen in Deutschland (20,8 Millionen) hat Einwandererwurzeln – das heißt, sie sind entweder selbst Einwanderer oder Kinder von Einwanderern.
• Über die Hälfte der Menschen mit Migrationshintergrund sind deutsche Staatsbürger.
• Rund 2 Millionen Menschen haben seit dem Beginn ihres Angebots im Jahr 2005 an einem Integrationskurs teilgenommen.
• Die Zahl der Straftaten nichtdeutscher Tatverdächtiger ist gegenüber dem letzten Integrationsbericht 2017 gesunken.
• Die Zahl der Asylanträge ging in diesem Zeitraum von über 745.000 im Jahr 2016 auf rund 141.000 in den ersten zehn Monaten dieses Jahres deutlich zurück.
• Mehr als 53% der Einwanderer, die in dieser Zeit nach Deutschland kamen, stammten aus EU-Ländern.

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