Daimler-Arbeitsplätze sollen vor allem in Deutschland abgebaut werden

Das Unternehmen will zwei Drittel seiner Ersparnisse in Deutschland erwirtschaften – mehr als 6.600 Arbeitsplätze würden wegfallen. Der Betriebsrat hat noch nicht zugestimmt.
Der angekündigte Stellenabbau des Automobilherstellers Daimler hat vor allem die Mitarbeiter in Deutschland getroffen. “Zwei Drittel der Summe sollen in Deutschland gespart werden”, sagte Betriebsratschef Michael Brecht gegenüber den Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung. Aber das waren die Ideen des Unternehmens: Weder das Einsparpotenzial noch ein Stellenabbau in der Größenordnung von mindestens 10.000 Personen wurden vom Betriebsrat genehmigt. Daimler hatte angekündigt, weltweit mindestens 10.000 Stellen abzubauen und Personalkosten in Höhe von 1,4 Milliarden Euro einzusparen. Brecht war irritiert darüber, dass die Gruppe bereits eine bestimmte Anzahl genannt hat. Es sei vereinbart worden, nicht über Kopfzahlen zu sprechen, sagte er den Zeitungen.

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