OSRAM-Übernahme – “Wo liegt die Schmerzgrenze von AMS?”

Ende der Woche wird entschieden, ob AMS die Leuchtengruppe Osram übernimmt. Rechtsanwalt Stephan Ulrich erklärt, wie die investierten Hedgefonds das Geschäft verhindern und wie die Aktionäre das Beste daraus machen können. Die Detektivgeschichte rund um die Osram-Übernahme erreicht am 5. Dezember ihren nächsten Höhepunkt: Solange das Angebot des österreichischen Halbleiterherstellers AMS zum Kauf von Osram-Aktien in Höhe von 41 Euro gilt. Gleichzeitig sind offenbar mehr als 30 Prozent der Osram-Aktien im Besitz von Hedgefonds. Die Strategien dieser Hedgefonds und Anleger können sehr unterschiedlich sein. Dies reicht theoretisch von kurzfristiger Gewinnmaximierung bis hin zu langfristigen strategischen Überlegungen. Darüber hinaus gibt es sicherlich Investoren, die auf ein Scheitern des Übernahmeangebots vertrauen. Wenn der Preis fällt, können sie sich mit billigen Aktien eindecken. Einige Fonds profitieren auch, wenn die Übernahme fehlschlägt. AMS könnte das Angebot jederzeit durch eine Erhöhung des Aktienkurses attraktiver machen.

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