Diebstahl im Berliner Stasi-Museum

Die Einbrecher mit Artefakten, Medaillen und Schmuck aus dem Museum der berüchtigten Geheimpolizei der DDR. Der Überfall ereignete sich wenige Tage nach einem ähnlichen Vorfall im Grünen Gewölbe in Dresden. Das Berliner Stasi-Museum berichtete am Sonntag, es sei nachts eingebrochen und ausgeraubt worden, nur wenige Tage nach einem großen Überfall in einem Museum in Dresden. Das Stasi-Museum zeigt Artefakte der notorisch brutalen Geheimpolizei der ehemaligen DDR. Die Diebe betraten das Museum, indem sie ein Fenster im Erdgeschoss einbrachen, dann “mehrere Vitrinen zerschmetterten und Medaillen und Schmuck stahlen”, sagte die Polizei, bevor sie mit unerkanntem Gepäck losfuhren. Es ist nicht bekannt, zu welcher Nachtzeit sie das Gebäude betraten. Ein Museumsmitarbeiter bemerkte am Sonntagmorgen die Glasscherben in den Ausstellungsräumen. Museumsdirektor Jörg Drieselmann berichtete der Tageszeitung Tagesspiegel, dass zu den gestohlenen Gegenständen Medaillen gehörten, die manchmal aus Edelmetallen wie Gold bestehen, einschließlich eines Patriotischen Verdienstordens, eines Leninordens und der höchsten Ehre, die man im kommunistischen Ostdeutschland erreichen könne Karl Marx. Laut Drieselmann enthielt der gestohlene Schmuck Ringe und Uhren, die einige der persönlichen Gegenstände waren, die die Stasi Privatpersonen gestohlen hatte. Nach dem Fall der Berliner Mauer wurde versucht, diese Dinge wieder mit ihren ursprünglichen Eigentümern zu vereinen, aber das war nicht immer möglich. “Dies sind keine riesigen Schätze. Aber wir sind ein Geschichtsmuseum und erwarten nicht, dass Menschen einbrechen”, sagte er.

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