Was Anleger im nächsten Jahrzehnt erwarten müssen

Es war ein Jahrzehnt der Umwälzungen und Krisen. Zuerst musste die Finanzkrise bewältigt werden, dann brach die Eurozone zusammen und gegen Ende des Brexits und des Handelskrieges zitterten die Sparer. Wenn in ein paar Wochen ein neues Jahrzehnt beginnt, werden viele erleichtert zurückblicken. Die letzten zehn Jahre waren für diejenigen, die auf Aktien setzen, sehr lukrativ. Der Deutsche Aktienindex (DAX) legte in diesem Zeitraum um gut acht Prozent zu – jährlich. Von fast 6.000 Punkten Ende 2009 stieg er auf über 13.000 Meter. Die große Frage ist nun, ob sich dieser Erfolg auch in den 20er Jahren fortsetzen wird, die bald beginnen werden, also ob es wieder goldene Zwanziger sein werden. Auf der anderen Seite fragen sich diejenigen, die ihr Geld auf dem Tagesgeldkonto geparkt haben,, ob es im neuen Jahrzehnt eine Aussicht auf eine Zinswende gibt.
Etwas besser sieht es in den USA aus, wo ein durchschnittliches Wachstum von 1,8 Prozent pro Jahr erwartet wird. Klare Wachstumszentren sind jedoch die Schwellenländer. Hier geht er von einer durchschnittlichen Steigerung von 3,9 Prozent pro Jahr aus, wobei Indien mit sieben Prozent an der Spitze steht. Aber für Europa gilt nur: Das Wachstum bleibt gering, und daher gibt es wenig Hoffnung auf deutlich steigende Zinsen. Im Jahr 2025 könnte es vielleicht ein wenig auf rund ein Prozent steigen.

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