Fridays for Future: Zehntausende werden für enorme Klimaproteste erwartet

Weltweit gibt es neue Massenkundgebungen für mehr Klimaschutz. In Deutschland sind Aktionen in 500 Städten geplant – auch gegen das Klimapaket der Bundesregierung. Drei Tage vor Beginn der Weltklimakonferenz in Madrid stehen am Freitag wieder globale Massenkundgebungen für mehr Klimaschutz auf dem Programm. Tausende Studenten demonstrierten zu Beginn des Klimastreiks in Australien. Sie folgten dem Aufruf der Freitagsbewegung für die Zukunft, die bereits mehrere Massenproteste für einen besseren Klimaschutz organisiert hat. Auf Plakaten und in Gesängen forderten die Demonstranten und Demonstranten in Sydney und anderen australischen Städten Maßnahmen, um die globale Erwärmung stärker zu bekämpfen. Sie warfen ihrer Regierung Untätigkeit vor. Schuld daran sind die wochenlangen Buschbrände in Australien. Tagsüber sind ähnliche Massenproteste in zahlreichen anderen Ländern geplant, darunter auch in Deutschland, wo in mehr als 500 Städten Demonstrationen stattfinden. Allein in Berlin sind 50.000 Teilnehmer registriert. Laut Fridays for Future sind mehr als 2.400 Städte in 157 Ländern international.

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