Jetzt online: Weltkunst 1927-1944

Kunstliebhaber, Wissenschaftler und Marktexperten wünschen sich dies schon lange: Die frühen Ausgaben von WELTKUNST sind online frei verfügbar. Tausende von Seiten eröffnen die Kunstszene einer ganzen Ära. Und Provenienzforscher finden hier viele Hinweise auf die Suche nach NS-Raubkunst. Ein Besuch im Digitalisierungslabor der Universität Heidelberg. Der Schritt ins digitale Zeitalter findet in einem dunklen Raum statt. Zumindest ist das für die Weltkunst so. Christine Brenneis sitzt vor einem großen Gerät, mit dem das Magazin gescannt wird. In den Jahren von der Gründung im Jahr 1927 bis zum Kriegsende im Jahr 1944 erschien die Weltkunst im Zeitungsformat, weshalb sie den größten Reproduktionsapparat des Hauses benötigt. Die Digitalisierungsabteilung muss mit Sorgfalt arbeiten, denn es ist ein Job für die Ewigkeit. Die digitalen Seiten der Weltkunst von 1927 bis 1944 sind seit Anfang September für alle Interessierten weltweit kostenlos zugänglich. Kunsthistoriker und vor allem Provenienzforscher haben sich das schon lange gewünscht, denn Weltkunst ist die wichtigste deutsche Chronik des Kunstmarktes und der Museen der dreißiger Jahre.

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