Werden die USA bald in eine Rezession geraten?

Weltweit hat die Wirtschaft in den letzten Monaten an Dynamik verloren. Dies gilt auch für die USA – einige Beobachter fragen sich bereits, ob die USA einer Rezession gegenüberstehen und was diese auslösen könnte. Ein Blick auf vergangene Zyklen könnte eine Antwort geben. Der wichtigste Frühindikator für einen bevorstehenden wirtschaftlichen Abschwung war in der Vergangenheit der Arbeitsmarkt. Als die Arbeitskräfte infolge der anhaltenden Expansion knapp und teurer wurden, übte dies Druck auf die Gewinnmargen der Unternehmen aus. Diese erhöhten dann ihre Verkaufspreise. Die Zentralbank befürchtete eine Inflation und erhöhte die Zinssätze. Die höheren Finanzierungskosten bremsten die Investitionen der Unternehmen. In vielen Unternehmen kam es zu Entlassungen. Aus Sorge um die eigenen Jobs geben die Verbraucher dann ihre Einkäufe zurück. Die Unternehmen mussten die unverkauften Produkte lagern und die Produktion reduzieren. Das Wachstum brach zusammen, es folgte eine Rezession. Es folgte später ein neuer Aufschwung. Sobald die Betriebe ihre Lagerbestände abgebaut hatten, erweiterten sie ihre Produktion erneut. Als die Inflation nachließ, senkte die Zentralbank außerdem die Zinssätze, um die Nachfrage anzukurbeln und die Produktion zu stützen.

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