Diebe stoßen im Dresdner Museumsraub auf unschätzbare Schätze

Diebe sind in das Dresdner Grüne Gewölbe eingebrochen, eines der ältesten Museen der Welt, und haben sich mit drei unschätzbaren Schmucksets aus dem 18. Jahrhundert begnügt. Das Museum beherbergt eine der größten Schatzsammlungen Europas. Diebe drangen am frühen Montagmorgen in das Grüne Gewölbe in Dresden ein und stahlen unschätzbare Schätze, teilte die Polizei mit. Das ostdeutsche Museum, in englischer Sprache als Grünes Gewölbe bekannt, beherbergt eine der größten Schatzsammlungen Europas. Vor der Kamera wurden zwei Diebe gesehen, die durch ein Fenster kamen und später in einem Fahrzeug flüchteten. Die Polizei sagte, es könnten mehr Personen beteiligt sein. Die Polizei sagte, die Diebe hätten den historischen Teil des Museums ins Visier genommen, der in zwei Teile unterteilt ist – die historische Schatzkammer von August II. Dem Starken aus dem Jahr 1733 und den neuen Teil, in dem einzelne Schätze ausgestellt sind. Laut Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, haben die Diebe mindestens drei wertvolle Schmucksets aus dem 18. Jahrhundert gestohlen. Sie sagte, der materielle Wert sei gering, aber der Wert aus seinem historischen und kulturellen Wert sei unmöglich einzuschätzen. “Wir sind schockiert über die Brutalität des Einbruchs”, sagte Ackermann. Möglicherweise wurde die Stromversorgung des Museums vor dem Einbruch durch einen Brand sabotiert. Der zuständige Energieversorger bestätigte den Vorfall und erklärte, er untersuche, ob die beiden Ereignisse zusammenhängen. Die Polizei sagte, ein Stromausfall habe das gesamte Gebiet in Dunkelheit getaucht, was die Videoanalyse erschwerte. Ackermann teilte dem ZDF am Montag mit, dass mehrere Alarme durch den Einbruch selbst und durch Bewegungsmelder im Raum ausgelöst wurden. Die Polizei wurde mit dem ersten Alarm benachrichtigt. Sie sagte auch, dass die Täter “nicht alles mitnehmen konnten, weil alle Gegenstände auch einzeln gesichert und mit Stichen in den Boden genäht waren.” Der prominente Überfall kommt, nachdem 2017 eine 100 Kilogramm schwere 24-Karat-Riesengoldmünze aus dem Berliner Bode-Museum gestohlen wurde.

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