German Doomsday Preppers: Harmlose Vorratssammler oder Neonazi-Überlebenskünstler?

In Deutschland hortet eine radikale Gruppe von Doomsday-Preppern Lebensmittel, sammelt Arsenale und macht sich bereit, Migranten, Muslime und Linke zu töten. Die Bundesregierung wacht gerade erst auf, als die rechtsextreme Bedrohung in der Szene lauert. Auf den ersten Blick scheint das Survival Group Online-Forum harmlos genug zu sein. Ein bisschen komisch vielleicht – wer stellt denn schon Packlisten für “Go Bags”, Rucksäcke mit allen notwendigen Notvorräten für den Fall des Zusammenbruchs Deutschlands zusammen? Der Autor der sechsseitigen Überlebensliste empfiehlt “4 Maisbinden”, die selbstklebende Art. Außerdem einige Bratkartoffeln und Speck sowie “48 Teebeutel”, vakuumverpackt. Und zur Sicherheit ein Paar “Mil-Tec Lead Defender Gloves” und ein Elektroschocker mit integrierter Taschenlampe. Ebenfalls wichtig: fünf Kondome, die “als wasserdichte Abdeckung für Wundverbände” verwendet werden sollen, und ein Flachmann mit 120-prozentigem Alkohol – als “Desinfektionsmittel und Stimulans für trübe Momente”. Bei näherer Betrachtung ist das Internet-Forum, in dem sich die seltsame Notfall-Packliste befindet, jedoch alles andere als harmlos. Die Mitglieder der Survival Group machen sich nicht einfach auf Naturkatastrophen oder Stromausfälle gefasst. Das Szenario, auf das sie sich vorbereiten, ist ein Showdown am Ende des Tages, ein Bürgerkrieg zwischen Deutschen einerseits und Migranten und Muslimen andererseits. Oder, wie es die Mitglieder der Gruppe ausdrückten, “die Millionen von Asylbewerbern”.

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