Australien untersucht “chinesische Verschwörung”

Der australische Geheimdienst hat angekündigt, er untersuche Berichte, wonach China versucht habe, einen Spion im Parlament des Landes unterzubringen. Die Nachricht ist der zweite Fall von angeblicher chinesischer Spionage in Australien in einer Woche. Der australische Premierminister Scott Morrison sagte, die Anschuldigungen, dass China versucht habe, einen Agenten in das Parlament des Landes aufzunehmen, seien “zutiefst beunruhigend und beunruhigend”. Morrisons Erklärung vom Montag folgt, nachdem die australische Nachrichtensendung “60 Minutes” am Sonntagabend berichtete, dass chinesische Agenten dem Luxusautohändler Bo “Nick” Zhao eine Million australische Dollar (679.000 USD / 617.000 EUR) für ein Amt in Melbourne angeboten hätten. Die Australian Security Intelligence Organization (ASIO) gab in einer Erklärung bekannt, dass sie “zuvor Kenntnis” von der angeblichen Verschwörung hatte und bereits eine Untersuchung der Vorwürfe eingeleitet hatte, bevor sie ausgestrahlt wurden. China hat die Vorwürfe noch nicht kommentiert. Laut australischen Medien hatte Zhao den angeblichen Spionageplan mit der ASIO geteilt, bevor er im März 2018 tot in einem Motelzimmer aufgefunden wurde. Die Todesursache ist der Polizei weiterhin ein Rätsel.

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