China: Extreme Gehirnwäsche in den Gefangenenlagern der Uiguren

Geheime Regierungsdokumente haben das Ausmaß der Umerziehung von muslimischen Minderheiten in chinesischen Gefangenenlagern offenbart. Ein System der totalen physischen und mentalen Kontrolle, das Peking leugnet, wurde aufgedeckt. Muslimische Insassen von Massenhaftlagern in der nordwestchinesischen Region Xinjiang werden unter strengsten Lebensbedingungen einer systematischen Gehirnwäsche unterzogen, wie geheime Dokumente der chinesischen Regierung, die am Sonntag veröffentlicht wurden, ergeben haben. Die vertraulichen Akten widersprechen Pekings Behauptung, dass die Lager Hunderttausenden von Uiguren, Kasachen und anderen ethnischen Minderheiten freiwillige Umerziehung anbieten, um eine Radikalisierung zu verhindern. Das Datenleck wurde von einer anonymen Quelle an das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) übergeben und mit 17 Medienpartnern geteilt, darunter die Süddeutsche Zeitung, The Associated Press und die britische Zeitung Guardian.

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