Lufthansa-Schiedsverfahren mit Kabinenpersonalgewerkschaft gescheitert

Lufthansa und Gewerkschafts-UFO streiten weiterhin um die Löhne von rund 21.000 Arbeitern, was zu einem zweitägigen Streik Anfang des Monats führte. Die beiden Seiten hatten sich auf ein Schiedsverfahren geeinigt, die Verhandlungen dazu sind jedoch gescheitert. Die Gespräche zwischen Lufthansa und der Kabinenbesatzungsgewerkschaft UFO über die Einleitung eines umfassenden Schiedsverfahrens seien gescheitert, teilten beide Seiten in einer Erklärung am Dienstagabend mit. Letzte Woche einigten sich Lufthansa und UFO auf ein Schiedsverfahren zur Beilegung laufender Lohnstreitigkeiten, obwohl noch keine Seite ihre jeweiligen Schiedsrichter benannt hatte. Die beiden Seiten waren sich über die Bezahlung von rund 21.000 Mitarbeitern und den rechtlichen Status der Gewerkschaft uneinig. Lufthansa hat die Genehmigung für ein Schiedsverfahren jedoch widerrufen, da UFO nicht einverstanden war, auf Streiks bei vier Lufthansa-Tochtergesellschaften vollständig zu verzichten. Unterdessen sagte ein UFO-Sprecher, Lufthansa habe versucht, die Gewerkschaft zu “erpressen”. Lufthansa bestand darauf, das Schiedsverfahren mit dem UFO fortzusetzen, obwohl die deutsche Fluggesellschaft sagte, der Knackpunkt sei jetzt die sogenannte kleine Mediation, die sich mit Lohnfragen befasse, die die Gewerkschaft dazu anspornten, ihre jüngste Arbeitsniederlegung zu fordern.

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