Wahlen in Großbritannien: Johnson/Corbyn TV-Duell ohne klaren Sieger

In ihrer ersten direkten Fernsehdebatte versuchten Premierminister Johnson und Labour-Chef Corbyn, die Wähler vor den Wahlen am 12. Dezember für sich zu gewinnen. Die beiden sahen sich mit ihren Plänen für einen Brexit und öffentliche Ausgaben konfrontiert. Der britische Premierminister Boris Johnson und der Vorsitzende der oppositionellen Labour Party Jeremy Corbyn haben sich am Dienstagabend bei ihrer ersten Fernsehdebatte mit dem Brexit auseinandergesetzt. Trotz eines unsicheren Wahlkampfstarts führen Johnsons Konservative derzeit eine Umfrage mit einem komfortablen Vorsprung vor Labour, obwohl beide Parteiführer unentschlossene Wähler überzeugen wollten. Nach dem Corbyn-Johnson-Showdown veranstaltete der Sender ITV auch eine separate Debatte für Führer kleinerer Parteien, darunter die Scottish National Party (SNP) und die Liberaldemokraten, die von der vorherigen Debatte ausgeschlossen waren. Obwohl Labour in Meinungsumfragen hinter den Konservativen zurückbleibt, haben politische Analysten vorgeschlagen, dass Corbyn immer noch Premierminister werden könnte, wenn er eine Koalition mit der SNP und den Liberaldemokraten bildet.

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