Rechtsextremismus-Verdacht: Verfassungsschutz suspendiert Mitarbeiter

Nach Informationen des Rechercheverbands von WDR, NDR und SZ hat das Bundesamt für Verfassungsschutz einen Mitarbeiter aufgrund von Rechtsextremismus-Verdacht suspendiert. Und dabei solle der Mann selbst für Rechtsextremismus zuständig gewesen sein. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) suspendierte einen Mitarbeiter wegen des begründeten Verdachts auf Rechtsextremismus. Wie der deutsche Inlandsnachrichtendienst mitteilte, werden seit Mai diesen Jahres “disziplinarische Ermittlung gegen eine amtsangehörige Person im Zusammenhang mit möglichen ‘rechtsradikalen’ Aktivitäten oder Kontakten” durchgeführt. Zuerst hatte damals der “Spiegel” darüber berichtet. Nach Informationen von WDR, NDR und “Süddeutscher Zeitung” (SZ) handele es sich um einen Verfassungsschützer, der seit etwa acht Jahren im Amt in Köln-Chorweiler tätig ist. Dabei soll er dienstlich unter anderem auch mit der Bearbeitung von Rechtsextremisten befasst gewesen sein. Der Verfassungsschutz wollte sich dazu jedoch auch auf Nachfrage nicht weiter äußern. Verdächtige Chats sollen unter anderem Auslöser für das nun eingeleitete Disziplinarverfahren gewesen sein.

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