UNRWA-Chef Krähenbühl tritt wegen Korruptionsvorwürfen zurück

Schon seit Monaten kursieren schwere Vorwürfe gegen den Chef des UN-Palästinenserhilfswerks. Nun ist der Schweizer Pierre Krähenbühl zurückgetreten. Der Fall könnte der angeschlagenen Organisation weitere Probleme bereiten. Der Chef des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge, Pierre Krähenbühl, hat wegen Korruptionsvorwürfen sein Amt niedergelegt. Der Schweizer habe seinen Rücktritt nach Veröffentlichung erster Ergebnisse einer internen Ermittlung eingereicht, erklärten die Vereinten Nationen in New York. UN-Generalsekretär António Guterres hatte den seit 2014 amtierenden Krähenbühl kurz zuvor in einen Zwangsurlaub geschickt. Einen Nachfolger von Krähenbühl ernannte der UN-Generalsekretär auch schon: Der Brite Christian Saunders sei mit der Führung des Hilfswerks UNRWA betraut worden, hieß es.

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