Gabriel nun doch nicht Auto-Lobbyist

Sigmar Gabriel war aussichtsreicher Kandidat für den Chefposten beim Verband der Automobilindustrie (VDA). Nun bereitete er den Spekulationen ein Ende: Er stehe für das Amt nicht zur Verfügung. Der einstige SPD-Parteivorsitzende und Ex-Vizekanzler Sigmar Gabriel wolle nun allerdings nicht neuer Präsident des VDA werden. Er habe “nach reiflicher Überlegung und aufgrund anderer Aufgaben” entschieden, dass er für diesen Posten nicht zur Verfügung stehe, teilte Gabriel verschiedenen Medien mit. Den größten Lobbyverband der deutschen Automobilindustrie zu leiten sei gerade in einer Zeit großer Umbrüche eine spannende und herausfordernde Aufgabe, zitiert der “Tagesspiegel” den früheren Vizekanzler. “Ich empfinde es deshalb auch als Ausdruck großen Vertrauens, dass Vertreter dieses für Deutschland so wichtigen Industriezweiges mir die Aufgabe als Präsident des VDA zutrauen”, sagte Gabriel.

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