UFO-Streik: Lufthansa lässt Aufruf vor Gericht prüfen

Die Lufthansa geht mit einem Spitzengespräch auf die Gewerkschaften zu, um einen Streik des Kabinenpersonals noch irgendwie abzuwenden. Zur selben Zeit lässt das Unternehmen allerdings auch den Aufruf zur Arbeitsniederlegung juristisch prüfen. Der geplante Streik der Lufthansa-Flugbegleiter wird noch heute juristisch überprüft. Beim Arbeitsgericht in Frankfurt am Main hat das Unternehmen bereits eine einstweilige Verfügung gegen die Flugbegleitergewerkschaft UFO beantragt. Das Gericht muss deshalb nun im Eilverfahren feststellen, ob UFO-Gewerkschaft mit dem Arbeitskampf nicht nur legitime sondern auch legale tarifliche Ziele verfolgt. Die Gewerkschaft hatte alle Beschäftigten der Lufthansa-Kerngesellschaft zu einem 48-Stunden andauernden Streik aufgerufen, der wohl am Donnerstag um 0 Uhr beginnen soll.

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