Trump: Streit um Steuererklärung

US-Präsident Trump weigert sich beharrlich, seine Steuererklärung offenzulegen. Ein New Yorker Gericht entschied nun, dass seine Buchhaltungsfirma aber genau das tun muss. Ob es dazu kommt, ist offen. US-Präsident Donald Trump hat im Streit über die Herausgabe seiner Steuererklärung eine Niederlage erlitten. Ein Berufungsgericht entschied in New York, Trumps Buchhaltungsfirma müsse seine Steuererklärungen der Jahre 2011 bis 2018 offenlegen. Damit wiesen die Richter einen Einspruch des Präsidenten zurück. Sie hätten nicht zu entscheiden, ob ein ein amtierender Präsident gerichtlich verfolgt, angeklagt oder zur Vorlage von Dokumenten gezwungen werden könne, erklärten die Berufungsrichter. Sie könnten aber darüber befinden, dass “ein Dritter” – in diesem Fall Trumps Buchhaltungsfirma – im Rahmen einer Untersuchung dazu verpflichtet wird, Finanzdokumente eines amtierenden Präsidenten offenzulegen.

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