Farage tritt nicht bei der britischen Neuwahl an

Der Rechtspopulist und Brexit-Hardliner Farage wird nicht erneut bei der Parlamentswahl in Großbritannien antreten. Der Chef der Brexit-Partei sieht sich eher als Straßenwahlkämpfer im ganzen Land. Nigel Farage, Gründer von UKIP und der Brexit-Partei, wird sich dem britischen Volk am 12. Dezember nicht wieder zur Wahl stellen. So erklärte es der Rechtspopulist in der BBC und begründete seine Entscheidung so: Er diene “der Sache” besser, indem er durch das Land reisend die 600 Kandidaten seiner Partei unterstütze. Er habe “sehr genau” über das nachgedacht, ob er wieder kandidieren solle, so Farage. “Es ist sehr schwierig, jeden Tag in einem Wahlkreis und gleichzeitig im ganzen Vereinigten Königkreich unterwegs zu sein.” Farage wird auch seine eigene Vergangenheit als UKIP-Chef nicht vergessen haben. Als solcher bewarb er sich sieben Mal um ein Mandat im britischen Unterhaus – und sieben Mal verlor er. Geblieben ist ein Sitz als EU-Abgeordneter, aber den müsste er nach einem Brexit natürlich aufgeben.

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