Spahn will gemäß Gesetzesvorschlag Konversionstherapien verbieten

Der Bundesgesundheitsminister plant ein gesetzliches Verbot von Behandlungen gegen Homosexualität. Einem Medienbericht zufolge sollen entsprechende Angebote für Minderjährige künftig untersagt sein. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat seine Pläne für ein gesetzliches Verbot von Behandlungen gegen Homosexualität konkretisiert. Bei unter 18-Jährigen sollen diese sogenannten Konversionstherapien generell untersagt werden, zitierten die Zeitungen des “Redaktionsnetzwerks Deutschland” aus einem Gesetzentwurf des Gesundheitsministeriums (BMG). Bei einwilligungsfähigen Volljährigen wären diese Behandlungen jedoch grundsätzlich mit gewissen Einschränkungen als zulässig zu bewerten, heißt es weiter in dem Bericht. Die Zulässigkeit gelte allerdings nicht, wenn Menschen, die bei ihrer Entscheidung, sich behandeln zu lassen, einem “Willensmangel” unterlägen – bedingt etwa durch Täuschung, Irrtum, Zwang oder Drohung. Verstöße gegen das neue Gesetz sollten mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder hohen Bußgeldern geahndet werden.

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